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Der erste Lippische Naschmarkt ist vorüber - es gab viel Lob und auch berechtigte Kritik. Einige Besucher haben über den Eintritt gemurrt, andere hatten sich unter dem Naschmarkt etwas anderes, so etwas ähnliches wie Lippe Kulinarisch, vorgestellt. Zum Eintritt, ist zu sagen: So eine Veranstaltung kostet richtig viel Geld und ist alleine über die Standgelder der Aussteller nicht zu finanzieren. Sicherheitsdienst, Veranstalterhaftpflicht, Künstler, Bühnen, Wasser, Strom, Platzmiete, Toiletten, Sitzgelegenheiten, städtische Gebühren, GEMA und diverse andere Dinge müssen bezahlt werden.
Naschmarkt: Die Bezeichnung Naschmarkt (z.B. Wien oder Leipzig) wurde möglicherweise von den exotischen Süßigkeiten und Waren, etwa in Zucker eingelegten Orangenschalen und Datteln hergeleitet. Im Mittelalter wurde z.B. auf dem Naschmarkt in Leipzig vorwiegend Obst und Gemüse verkauft, welche in der damaligen Zeit als (unnötige) Nascherei angesehen wurden. Der Lippische Naschmarkt hat als Vorbild natürlich den Wiener Naschmarkt, wer einmal dort war, hat einen lebendigen Markt erlebt auf dem man alles Mögliche kaufen kann und ein breite Palette an Speisen und Getränken angeboten wird. So soll es auch in Lemgo sein, ein trubeliger Markt mit einem breiten gastronomischen Angebot, abgerundet mit einem Musik- und Kulturprogramm.
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